Sunday, October 23, 2005

Finally arrived in
Gulu/Uganda....

So, da bin ich wieder....
Mit Sonntagsstimmung im Internetcafe in Gulu, geduldgeprueft, da ein Seitenaufbau im Browser ca. 1 Minute dauert, aber geht schon...*g*
Tja, nach viel Abschied und auch traurig bin ich dann am 15.08. nach Genf aufgebrochen....Briefing...
Hier wurde ich schonmal etwas weiter in die Tiefen der MSF-Administration und
etwas konkreter zu Projekthintergruenden, politischem, Security usw. informiert, was mir allerdings noch nicht das Gefuehl vermitteln konnte, dass ich gut ueber alles dort Bescheid wuesste, was wohl auch normal ist...
Mein Flug ging dann Samstags morgens um kurz nach 7, nur leider hab ich dann mein Taxi, das fuer 5.30 bestellt war, verpennt...*G*
So musste ich nachdem ich um 5.45 erwacht war und einen Adrenalinschub erfahren hatte, der sondergleichen suchte, schauen, wie ich zum Flughafen komme...Gut, meine 5 Taschen gegriffen(40-45kg), raus aus dem Hostel, und nach rel. kurzer Zeit ein Taxi abgegriffen, war ich tatsaechlich um 6.15 beim check in am Flughafen....und ab da war die Reise eigentlich recht angenehm....

Von Genf ueber Stops in Amsterdam und Nairobi dann schliesslich in Entebbe
gelandet hat mich ein Fahrer dann zum Guesthouse nach Kampala, Ugandas Hauptstadt und auch Ort des MSF-CH UG Headquarters gebracht, wo ich die naechsten zwei Tage mit Ankommen & Briefing verbringen sollte.
Und als ich dann gg. 0.30 schliesslich am Guesthouse ankam, war dort eine Abschiedsparty eines Expats im Gange, so dass ich einen sehr netten Empfang hatte und auch das nach dieser langen Reise verdiente kuehle Bier in die Hand gedrueckt bekam...nette Ankunft!

Nach etwas chaotischem und durch andere, wichtige Dinge unterbrochenem Briefing gings dann Dienstags auf nach Gulu in Nord-Uganda,
eine 5 Stundenfahrt ins laendliche.
Die Strasse war grossteils tatsaechlich asphaltiert, auch wenn das nicht heisst, dass zwischendurch nicht Loecher drin sein koennen, in denen man einen Schaeferhund begraben koennte...*g*
Aber unsere Autos koennen da einiges ab, 4x4 LandCruiser, braucht man hier aber auch meistens...
Gut, angekommen in Gulu, nettes Team, so viele neue Gesichter und Namen, und wenn ich schreibe ,neue Gesichter, dann meine ich das auch...*g*
echt schwierig sich alle zu merken, aber das braucht halt Zeit.
Nachdem ich einige weitere Briefings ueber das medizinische Team, Security usw. erhalten hatte, gings dann letzten Donnerstag auf Freitag das erste mal nach
Amuru, das Camp, dessen Heath Center ich ab nachsten Monat als verantwortlicher Supervisor uebernehmen werde...fuer ca. 38.000 Leute,
mit ca. 160 Konsultationen am Tag...
Allerdings beschraenkt sich meine Aufgabe eher auf eben Supervision, Organisation, Fortbildungen fuer allg. Gesundheitserziehung, Apotheke,

halt, das der Laden laeuft...
Die ersten Eindruecke waren schon heftig:
Nicht nur, dass es am Anfang schon irritierend genug ist, wenn man auf den 50 km Strecke, fuer die man ca. 1 1/4 Stunde braucht andauernd Funkkontakt haelt und die Teambewegung somit kontrolliert wird( halt fuer Sicherheit und eigentlich immer, wenn man ins Field faehrt), aber es ist hier halt alles anders.

Und wenn man auf dem Weg dann an den kleineren IDP (internally displaced people) Camps vorbeifaehrt und die Kinder angerannt kommen, alle BYE rufen
ist das zwar suess, und wenn man dieses riesige Amuru-Camp ueberblickt und die Sonne darueber untergeht und die die Strohdaecher von tausenden Tukuls ( trad. Lehm-Strohhuetten) illuminiert hat das was wirklich schoenes, fast schon romantisches, aber die Tatsache, dass die Menschen in diesen Camps massiv dicht gedraengt leben,mit 1bis zu 10 Menschen auf 10 qm und je nur max. 2l Wasser (bei weltweiten Empfehlungen von ca. 15l) pro Person fuer alles, kochen, waschen,trinken usw. zur Verfuegung haben, ist das schon krass...
Und die Eindruecke vom Health Center halt auch, obwohl meine Vorgaenger hier schon wirklich was auf die Beine gestellt haben...
Viele Menschen, dicht gedraengt, die darauf warten, durch die verschiedenen Departments geschleust zu werden, es gibt keinerlei diagnostische Moeglichkeiten, ausser einem Schnelltest fuer die Malaria Tropica, die hier halt die haeufigste Erkrankung ausmacht....

Nun gut, es gibt dort noch viel zu tun,
ich halt Euch auf dem laufenden, so hoffe ich..*g*

Bis denne.....









Wednesday, October 05, 2005

He, he, he ....

die neuesten FPA-Rankings sind raus.....
Platz 306....nicht schlecht....*G*
leider werd ich mich da wohl nicht allzulange halten,
es sei denn, in Uganda werden Frisbee-Jams ausgetragen....

ahh, if anybody knows where to get this awesome disc,
please tell me!!


http://shrednow.com/rankings/rankopen0510.html








Monday, October 03, 2005


EINSCHUB....


hat jemand schonmal daran gedacht
mit Ebola zu kuscheln?
vieleicht nen Tripper zu verschenken?
oder sich Tuberkulose an den Rückspiegel zu hängen?

wenn ja, ist dieser Link vieleicht hilfreich....*G*


www.giantmicrobes.com